Abschied

Zu Beginn der heutigen Kreistagssitzung ein würdevolles Gedenken an Gerda Dewerner aus Neukeferloh.

(Gerda Dewerner 5. v.l./ Wilhelm Dresel 3.v.l.)


Sie war nicht nur von 1978 bis 1984 im Kreistag, sondern sie vertrat die Interessen ihrer Heimat 24 Jahre im Grasbrunner Gemeinderat. Gerade die Belange der Jugend und der sozial Schwächeren lagen ihr besonders am Herzen. Ich werde sie als engagierte und herzliche Persönlichkeit in Erinnerung behalten welche die Anfangszeit meines politisches Wirkens begleitet. Sie hatte immer ein offenes Ohr für uns und als Ratgeber stand sie stets zur Verfügung . Meine Gedanken sind bei den Angehörigen.

Die Realschule kommt –

die Frage ist wohin! Über den Standort in unserer Gemeinde scheiden sich allerdings immer noch die Geister.

Die Realschule kommt, die Frage ist wohin?Über den Standort in unserer Gemeinde scheiden sich allerdings immer noch die Geister

Gepostet von Otto Bußjäger am Donnerstag, 10. September 2020

Informieren – diskutieren – reflektieren!

Unter diesem Motto stehe ich, für moderne Bürgerbeteiligung. Das Thema Realschule wird deshalb in verschiedenen Videopost von allen Seiten beleuchtet, um es für die Bürger greifbar zu machen. Jeder soll seine Meinung sagen und Argumente darlegen können: Dieses Mal mit Andrea Hanisch, 3. Bürgermeisterin und Gemeinderätin der UB.

Sie ist der Meinung, dass die angegebene Zahl von 25 Millionen Euro Mehrkosten für den Bau an der Brunnthaler Straße gegenüber der Situierung am Gymnasium überprüft werden muss. Die Frage, ob der vom Zweckverband der weiterführende Schulen favorisierte Standort der Realschule am Gymnasium wirklich der optimale Platz ist, bezweifelt sie stark. Mal ganz abgesehen von der S-Bahn-Nähe und den angekündigten „Goodies“, wie Veranstaltungsraum und gemeinsame Mensa.

Für Andrea Hanisch stellt sich der Standort an der Erich Kästner-Schule nach wie vor als die flexibelste und nachhaltigste Lösung dar. Sie habe sich vor eineinhalb Jahren ganz bewusst für den Standort Brunnthaler Straße ausgesprochen und ist gegen eine Neuaufnahme der Diskussion.

Für mich sind nicht nur die hohen Mehrkosten, sondern vor allem die Konkurrenz aus Hohenbrunn und die damit verbundene Möglichkeit, dass wir mit enormen Mehrkosten die Schule an Hohenbrunn verlieren, Grund genug, die Standortwahl erneut zu überdenken. Politik lebt vom Ringen und Fingerhackeln um die beste Lösung. Mit der Entscheidung um die Realschule tragen wir eine große Verantwortung für die Gemeinde, der sich vor allem die Gemeinderäte*innen im Herbst stellen müssen.

Eröffnung der bilingualen Kinderstube in Grasbunn

Heute zusammen mit dem zweiten Bürgermeister Detlef Wildenheim und dem ehemaligen dritten Bürgermeister der Gemeinde Michael Hagen bei der Eröffnungsfeier der bilingualen Kinderstube in Grasbunn.


Danke an das Team, für das hervorragende und wegweisende Konzept und bei der Gemeinde Grasbunn, für die Bereitstellung der Räume.
Für die Zukunft alles Gute und viel Glück!

CSU gehen ein generelles Tempolimit

Die CSU macht sicher derzeit im Internet gegen ein generelle Tempolimit stark. Meiner Meinung nach ein völlig falsches Zeichen!

Die hohen Geschwindigkeiten sind Unfallursache Nummer 1 und augenscheinlich ist das den Entscheidungsträgern völlig egal. Anstatt die günstigste Lösung für die Senkung der Verkehrstoten und Verletzten zu erreichen, verbaut der Top-Verkehrsminister für Milliarden Euro Leitplanken an den unsinnigsten Stellen wie Bundes-, Staats- und sicherlich auch bald an Kreis- und Gemeindestraßen. Und an der A94 wird auf eine Länge von 35 km auf 120 beschränkt – ohne jegliche rechtliche Grundlage!

Hier werden Milliarden verzockt und mit Menschenleben gespielt nur aus parteipolitischem Kalkül. Das ist einem seriösen Rechtsstaat nicht würdig.Hoffentlich zwingt die der grüne Koalitionspartner 2021 sofort in die Knie und beendet diesen Irrsinn. Maximal 130 auf Autobahnen, 100 auf Landstraßen und 30/40 im Ort. Das senkt Abgase und rettet Leben! Neue Technik und ökologische Lösungen sind eine Selbstverständlichkeit.

100 Tage Mindy Konwitschny


Mir gefällt ihr neuer Stil. Fleißig und den Menschen zugewandt packt sie auch die unangenehmen Themen gleich an. Man muss nicht immer einer Meinung sein, das Ringen um die beste Idee gehört zum Leben. Das schöne an der Kommunalpolitik: „Im Gegensatz zu Mathematik gibt es immer mehrere gute Lösungen“.
Ihr kooperativer Führungsstil kommt uns Gemeinderäten entgegen und sie hat immer ein offenes Ohr für unsere Ideen. Auf spannende erfolgreiche 6 Jahre für unsere Gemeinde, bleib gesund mutig und kraftvoll! 

Wer bekommt die Realschule?

Informieren und diskutieren, die aktuelle Situation greifbar und dadurch begreifbar machen, muss jetzt das Ziel der Gemeinde sein. 18 bis 25 Millionen Euro Mehrkosten sind eine mehr als ausreichende neue Grundlage, um in die Standortentscheidung neu einzusteigen und nochmals sorgfältig abzuwägen. Es handelt sich um Steuergelder der Bürger der Region, die man sicher auch anderweitig zum Vorteil der Bürger einsetzen könnte.

Wasserstoff aus Biogas

Hier geht es zum Zeitungsartikel: Großprojekt bei Firma Ganser: Wasserstoff aus Biogas

Geht ned gibt’s ned?! Auch uns wurde die Frage gestellt wie HöSi zur Idee der Erschließungstraße quer durch den Bannwald steht. Es liegt für uns auf der Hand, dass eine vor wenigen Jahren ausgebaute und für LKW ausreichende Erschließungsstraße auch für die PKW Erschließung reicht.Und es ist nicht die Zeit, dass dafür eine große Fläche Bannwald weichen soll! Ökologisch ist dies nicht gerechtfertigt, deshalb sehen wir die Bannwaldrodung schon im Grundsatz als schwer durchsetzbar, auch im Hinblick darauf, dass es eben bereits eine Erschließung gibt. Damit könnte es sich somit um eine Doppelerschließung handeln.

Interkommunale Zusammenarbeit ist wichtig, deshalb werden wir uns den Ideen aus Brunnthal nicht gänzlich verschließen, anschauen und aus Sicht der Gemeinde gewichten. Folgende Fragen ergeben sich dabei:

  • Kann man den Einmündungsbereich verbessern bzw. für unsere Bürger sicherer gestalten?
  • Ist die Leichtigkeit und die Sicherheit des Verkehrs zu verbessern?
  • Oder bedeutet es am Ende mehr Verkehr für unsere Orte?

Natürlich muss man Brunnthal auch die Frage stellen, wo ihre interkommunale Verantwortung vor zwei Jahren war, als es bei uns um eine deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit ging und es nur an einem „Ja“ von Brunnthal zum Grundstückstausch scheiterte! Eines zeichnet sich schon ab, mit einer Ampellösung geben wir uns nicht zufrieden. Auch das Feigenblatt der grünen Technologie beeindruckt uns wenig, gibt es doch eine bestehende Erschließung.

Wenn man in Zeiten von Corona und im Zeichen einer sparsamen und ökologischen Lösung Wirtschaftsförderung betreiben will, greifen wir auf die günstige bestehende Lösung zurück. Ökologie und Ökonomie im Einklang spart dem örtlichen Unternehmer Geld und schont die Umwelt. Wir stehen den Anfragen offen und ehrlich gegenüber, jetzt kommt es auf den Antrag an.

Realschulstandort in Höhenkirchen-Siegertsbrunn oder Hohenbrunn?

Informierten , diskutieren, reflektieren – hier geht zum Video

Die Frage um den Standort der neuen Realschule, die im Auftrag des Zweckverbands Weiterführende Schulen im südöstlichen Landkreis München gebaut werden wird, soll demnächst beantwortet werden. Die Nachbargemeinde Hohenbrunn hat sich ins Gespräch gebracht und konkurriert mit unseren beiden Standorten. Unsere Gemeinde kann aus vernünftigen Kosten- und Infrastrukturgründen nur den Standort am Bahnhof direkt neben dem Gymnasium anbieten, um im Rennen zu bleiben.

Zweifellos hat der ursprünglich beschlossene Standort an der Erich Kästner-Schule seine Vorteile. Diese können jetzt aber ausschließlich der Grund- und Mittelschule zugute kommen, deren Schulaufwandsträger die Gemeinde ist. Nicht zuletzt sind es die im Haushalt 2020 eingestellten Gelder und die Flächen direkt anschließend ans Schulgelände, die eine dringend erforderliche Sanierung und Erweiterung der Grund- und Mittelschule sehr zeitnah möglich machen.

Der Zweckverband wird bei der Standortwahl den Vorteil und den Nutzen der Schüler und die Kosten gewichten. Somit wird sich der Standort der Schule zwischen der Campus Lösung in HöSi und dem Standort Hohenbrunn entscheiden. Mit der Schule an der Brunnthaler Straße werden wir die Verkehrssituation in HöSi nicht lösen, sondern nur deutlich verschärfen.Und wer glaubt, dass man mit einem 12 minütigen Fußweg zur Sportanlage den Sportunterricht am Gymnasium fördert, ist vermutlich der Gleiche der später schimpft wie man Millionen für eine solche Lösung ausgeben kann.

Das diese nicht genutzt wird war doch immer klar! Aber was will man von Politikern anderes erwarten? 25 Mio Mehrkosten und das Wohl der Schüler sind schon zwei Argumente für den Campus. Die Unterstützung bei einer Verkehrslösung durch den Landkreis ist ein weiteres starkes Argument. Und klar ist auch, beim Bau in Hohenbrunn zahlen wir mit, unsere Kinder haben einen längeren Schulweg und ob dann noch wer Interesse hat uns bei der Lösung des hausgemachten Verkehrsproblem Bahnhofstraße zu unterstützen ist fraglich.

Für HöSi steht bei dieser Entscheidung viel auf dem Spiel. Deshalb ist es wichtig die Bürger mit modernen und zeitgemäßen Möglichkeiten zu informieren, zusammen zu reflektieren und zu diskutieren, damit am Ende der Gemeinderat in seiner Verantwortung eine für die Zukunft gute Entscheidung treffen kann.