Kommunale Bildungspolitik

Erstklassige Bildungseinrichtungen und Schulen waren und sind die Grundlage für den Erfolg unseres Heimatlandkreises. Doch auf diesen Lorbeeren dürfen wir uns nicht ausruhen. Nach dem letzten Schul- oder Ausbildungstag endet die Bildung noch lange nicht. Um ein lebenslanges Lernen noch attraktiver zu gestalten, benötigen wir maßgeschneiderte Programme für alle Altersgruppen. Bildungspolitik hat eine hohe Priorität für die individuelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung im Landkreis. Die Zweckverbände als Organisationsstruktur der Vergangenheit waren gut und sinnvoll. Wenn sie uns aber heute daran hindern, neue Bildungseinrichtungen zu schaffen oder den Bau von Schulen verzögern, dann müssen wir über Alternativen zum bestehenden System nachdenken.

Wir sollten gemeinsam, ergebnisoffen und über Gemeinde- und Parteigrenzen hinweg die besten Lösungen für unsere Jugendlichen im Münchner Landkreis diskutieren. Weil es unsere Aufgabe ist , die schulbesten Bildungsvoraussetzungen für unsere Kinder und unsere Enkel zu schaffen.

Besonderes Augenmerk muss auch unseren kommunalen Weiterbildungszentren, den Volkshochschulen im Landkreis gelten – sie sind Zugang zum lebenslangen Lernen und Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. Ganztagsbetreuung im Fokus In Zukunft werden flexible Formen der Betreuung immer beliebter werden. Auf diese neuen Entwicklungen müssen wir uns einstellen und neue Konzepte erarbeiten, für ein flächendeckendes Angebot an Krippen, KiTas und Ganztagsschulen. Ganztagesschulen mit Mittagsbetreuung oder rhythmisiertem Unterricht bieten auch den örtlichen Vereinen neue Chancen und Tätigkeitsfelder.

Gemeinsam können wir für unsere Kinder vieles verbessern. Ausbildungsplätze am Ort halten. Wer im Landkreis eine Ausbildung sucht, hat meist eine große Auswahl an freien Stellen. Das liegt nicht nur an der allgemeinen Situation auf dem Markt, dass Jugendliche heute ihren Ausbildungsplatz aussuchen können, anstatt wie noch vor
nicht allzu langer Zeit mit anderen Schulabgängern um eine Stelle wetteifern zu
müssen. Das liegt unter anderem daran, dass wir viele gute Arbeitgeber im Landkreis
vorweisen können. Ziel der Freien Wähler muss es sein, den ortsansässigen Betrieben die Möglichkeit zu geben, sich den heutigen Anforderungen anzupassen, ohne unsere Gemeinden verlassen zu müssen. Auch die Integration von Flüchtlingen in der Arbeitswelt schreitet bei uns gut voran, trotzdem wäre es wünschenswert, dass noch mehr Betriebe in ihnen ein zukünftiges Fachkräftepersonal sehen.